Martinique: Paradiesische Tauchspots und geschützte Meereswelten

Schwämme im Meer um Martinique
Press release

Langsam wird es draußen kühl und ungemütlich, und wer möchte da nicht gerne in warmem Wasser plantschen? Dann auf nach Martinique, ein buntes Stückchen Frankreich in der Karibik. Angenehme 27° hat das Wasser hier - Lebensraum einer artenreichen Fauna und Flora mit tropischen Fischen, Hornkorallen, Seeschildkröten oder Säugetieren.

Walter WARGNIER ist Präsident des Tauchverbandes „Destination Plongée“. Selber Sohn eines Tauchlehrers, hat bereits an vielen Orten der Welt gearbeitet, aber 1990 seine Tauchflaschen endgültig in Martinique abgestellt. Mit seinem Tauchzentrum ´ESPACE PLONGEE MARTINIQUE´ in der Kommune Les Trois Ilets im Süden der Insel bietet er ein Programm, das für jeden zugänglich ist und zugleich im Einklang mit der Umwelt steht. Die Tauchkurse finden auf der karibischen Seite der Insel statt, geschützt vor Wind und Wellen, entweder als Halbtages- oder als Tagestouren. Das Tauchzentrum wendet sich an Anfänger sowie an Taucher, die ein staatliches Diplom als Tauchlehrer anstreben. Selbst Menschen mit körperlichen Einschränkungen können hier die Unterwasserwelt erleben.

Den allerersten Tauchgang können Anfänger ab 8 Jahren für 60 € absolvieren, persönliche Betreuung inbegriffen. Gut abgesichert, geht es bis zu 6 Metern in die Tiefe hinab, zu Korallenfischen, Schildkröten und vielfarbigen Schwämmen. Eine Tagestour zur Entdeckung des Meeres im Norden der Insel kostet ab 136 € inklusive Bootstransfer, zwei Tauchgängen und einer Fischermahlzeit. Tauchprofis und solche, die es werden wollen, können verschiedene Prüfungen ablegen – ab 310 € für den Scuba Diver.

Taucher haben in Martinique die Wahl zwischen natürlichen Spots oder Wracks. Die Bucht von Fort-de-France bietet weite Korallenplateaus schon in geringer Wassertiefe. Die Pointe Burgos im Süden der Insel ist einer der fischreichsten Plätze der Region. Für Schnorchler gibt es zwei Touren. Die erste, an der Atlantikküste bei den Îlets François, führt unter anderem zu einem „Elchhorn-Korallenstock“. Die zweite, auf der Karibikseite, heißt Weg des Cap Salomon. Hier kann man in einer Art Wassergarten Schildkröten beobachten. Im Norden ist die Bucht von Saint-Pierre weltbekannt für ihre zahlreichen Schiffswracks. Die Canyons von Babodi eröffnen dem Taucher ein grandioses Schauspiel inmitten der erstarrten Lavaströme der Montagne Pelée, die hier enge Schluchten rund um den Hauptcanyon gebildet haben.

Der Unterwasserweg „Lakay“ bei den Anses d’Arlet, gekennzeichnet durch vier Informationsbojen, beherbergt zahlreiche Fischarten, Korallen, Muscheln, Pflanzen und Schildkröten. Im Meeresschutzgebiet ´Sanctuaire AGOA´ kann man an Exkursionen teilnehmen und alles über den Schutz der 21 Walarten von Martinique erfahren. Die bekannten Wracks, wie etwa die nach dem Ausbruch der Montagne Pelée gesunkenen in der Bucht von Saint-Pierre, stehen unter Schutz.

Kontakt

Francois Jock
Martinique Tourism Authority
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